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Sempachertag 2016 der SVP Kanton Luzern

Willkommen ihr Gächä und Arnolds

Wie jedes Jahr trafen sich am vergangenen Freitagabend im Wirtshaus zur Schlacht ob Sempach die Parteimitglieder sowie die zahlreich geladenen Gäste zum grössten Luzerner Parteitag, dem Sempachertag der SVP Luzern. Erneut war die Veranstaltung, welche in diesem Jahr von einem neuen Organisationskomitee getragen wurde, bis auf den letzten Platz gefüllt. Und mit dem Motto „Grüessech, Griäzi, Grüezi – unsere Willkommenskultur“ schien man offensichtlich auf breites Interesse gestossen zu sein.

Albert Rösti

Ich bin auch ein Gächä

Mit viel Witz und Charme eröffnete Albert Rösti, seines Zeichens Präsident der SVP Schweiz, seine Festrede. Beeindruckt zeigte er sich vorab von der musikalischen Darbietung. Wenn er nur annähernd so gut Schwiizer-Örgeli spielen könnte, wie Fabian, René und Irene von „Die Gächä“, so wäre er wohl nie Politiker geworden. Und da nun die Herkunft seines Familiennamens in etwa gleichbedeutend mit steil und „gäch“ ist, sei er gewissermassen heute auch ein „Gächä“.

Etwas ernster wurde Albert Rösti dann aber im weiteren Verlauf seiner Rede. Es sei durchaus bedenklich, in welche Richtung sich die Schweiz entwickle.

 

Und gerade die bevorstehenden Abstimmungen seien wegweisend für die Zukunft der Schweiz. Viele Bürgerinnen und Bürger müssten auf die drohende, missliche Lage aufmerksam gemacht werden. Laut Rösti gibt es noch viel Erklärungsbedarf. Und jeder Einzelne sei angehalten, in seinem Umfeld diese Aufklärung zu übernehmen. Rösti nannte darum das Übel gleich beim Namen und formulierte die Probleme aus, so dass auch der Hinterste und Letzte im Saal künftig Bescheid weiss. Ein „gächer“ aber gangbarer Weg, den die SVP vor sich hat.

Wenn wir unseren Kindern eine nachhaltige und sichere Welt ermöglichen möchten, so braucht es ein deutliches JA an der Urne bei der Abstimmung zum Nachrichtendienstgesetz und ein deutliches NEIN zur Initiative für eine Grüne Wirtschaft. Gerade bei einer Annahme der letztgenannten Initiative würden wir unweigerlich in eine Wirtschaftskrise abrutschen. Firmen würden beispielsweise ihre Produktion ins Ausland verlegen, obwohl die Ressourcen bei uns vorhanden sind. Und dass auch die AHV Plus nur zu einem finanziellen Desaster ausarten könne, wenn man dafür ein JA in die Urne einlegen würde, konnte Rösti auch klar aufzeigen.

Weiter kritisierte Rösti das Verhalten der vereidigten Mitte-links-Parlamentarier, welche das Volk verraten, indem sie dessen Willen nicht respektieren und umsetzen wollen. Allen voran stellte er dabei die Vertreter der FDP, welche keine Interessen an einer wortgetreuen Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative bekunden. Ein derartiger Unwille seitens der Vertreter der Classe Politique ist inakzeptabel.

Gasse für die Freiheit

Der Veranstaltungsort selber bietet auch immer wieder Anlass, an die Geschichte zurück zu denken. Dass Winkelried einer der ersten SVPler war, daran zweifelt Rösti heute keine Minute. Er hat den seinen hier eine Gasse bereitet, um ihnen damit die Freiheit zu ermöglichen. Diese Freiheit gilt es für uns Schweizer zu bewahren. Bedenklich findet Rösti auch, dass sich die Politiker viel lieber ihrem Handy widmen, als der Wirklichkeit in die Augen zu sehen. Gerade beim Vorbeigehen an der Statue von Winkelried im Bundeshaus sollte man sich seiner Aufgabe als pflichtbewusster Politiker stets aufs Neue bewusst sein. In den Kommissionszimmern und Ratssälen zeigt sich dann aber bei den Abstimmungen, dass dem leider nicht immer so ist.

Mit der vermeintlichen Gasse für die Freiheit sprach Rösti aber auch sinnbildlich die Verhältnisse im Süden unseres Landes an. Es darf nicht sein, dass wir einfach die Schleusen öffnen und zum einzigen Tor nach Norden für die Flüchtlingsströme werden, während die umliegenden Länder ihre Grenzen dicht machen. Mit einer Öffnung würde man zudem das Schlepperwesen weiter begünstigen, was definitiv nicht im Interesse der SVP ist.


Arnold an der Front

Als zweiter Gastredner trat der Urner Landrat Christian Arnold-Fässler ans Rednerpult. Auch ihm gelang es, sich sogleich beim Publikum beliebt zu machen. Denn wenn damals bei der Schlacht bei Sempach mit Winkelried schon ein Arnold im Zentrum stand, so müsste es ein gutes Zeichen sein, wenn jetzt wieder ein Arnold an der Front stehe.

Und in genau dieser Position präsentierte der SVP-Politiker denn auch die Vorzüge und Schönheiten seiner Heimat. Aufbauend auf den vier Stichworten Wirtschaft, Transit, Landschaft und Natur vermittelte er interessante Neuigkeiten und Fakten. Der Kanton Uri ist definitiv weit mehr als nur ein Transitkanton, der meist mit langen Staus, der NEAT oder dem neulich eröffneten, längsten Eisenbahntunnel in Verbindung gebracht wird. Es gibt durchaus viele Schönheiten und Naturspektakel zu entdecken.

Alles in allem dürfen die Veranstalter des diesjährigen Sempachertages auf einen gelungenen Event zurückblicken. Gespannt darf man sich schon auf das Programm des nächsten Sempachertages freuen.

Die Gächä Albert Rösti Franz Grüter vlnr